Titel:
Paradoxon
Text:
[Verse 1]
Ich bin ein Paradoxon, auf zwei physischen Beinen gehend,
Ein sterblicher Gott, der im kosmischen Regen steht, sehend.
Ich suche das unendlich Große im allerkleinsten Detail,
Die Welt ist ein Käfig aus Wänden, doch ich bin hier drinnen frei.
Die Hand von O hat den Quellcode der Matrix programmiert,
Dass der Verstand irgendwann seine eigene Logik verliert.
Das kleine o schrumpft zusammen, bis es plötzlich alles umfasst,
Ich bin gleichzeitig Zukunft, Gegenwart und ein flüchtiger Gast.
[Chorus]
Paradoxon! Ich bin das Nichts und das grenzenlose All!
Ich bin die absolute Stille und der ohrenbetäubende Urknall!
Je kleiner ich werde, desto größer wird mein innerer Raum,
Das Leben ist harte Realität und doch nur ein luzider Traum.
[Verse 2]
Die Farben verschwimmen, die Kanten der Dinge weichen auf,
Ich spuck auf die Physik und nehme den Fall in den Himmel in Kauf.
Ich lass los. Ich lass die verkrampfte Kontrolle jetzt fallen.
Lass die lauten Echos im kosmischen Tunnel endlich verhallen.
Das große O wartet, die Tür zur Dimension steht nun offen,
Ich brauche nicht mehr zu kämpfen, ich brauche nicht mehr zu hoffen.
Hoffnung impliziert Mangel, doch ich bin vollkommen komplett,
Ich tanze allein auf dem Quantenfeld das allerletzte Ballett.
[Chorus]
Paradoxon! Ich bin das Nichts und das grenzenlose All!
Ich bin die absolute Stille und der ohrenbetäubende Urknall!
Je kleiner ich werde, desto größer wird mein innerer Raum,
Das Leben ist harte Realität und doch nur ein luzider Traum.
[Bridge]
Ich schaue nach innen und sehe das Zentrum der Galaxie!
Die Trennung von Körper und Geist war reine Utopie.
Der Verstand kollabiert in der ewigen, reinen Präsenz,
Willkommen in der universellen, grenzenlosen Transzendenz!
[Chorus]
Paradoxon! Ich bin das Nichts und das grenzenlose All!
Ich bin die absolute Stille und der ohrenbetäubende Urknall!
Je kleiner ich werde, desto größer wird mein innerer Raum,
Das Leben ist harte Realität und doch nur ein luzider Traum.