Titel:
Labyrinth der Sekunden
Text:
[Verse 1]
Gefangen im Takt, die Sekunden sind Messer, der Druck wird real,
Ich klettere höher, doch nichts wird hier besser, ein endloses Tal!
Das kleine o kämpft in der Matrix der Zahlen, im stählernen Netz,
Versteckt seine Ängste in glänzenden Schalen, das ist das Gesetz.
Links, rechts, Sackgasse, wo zum Teufel ist das rettende Licht?
Das große O schweigt und zeigt mir noch immer kein wahres Gesicht!
Ich kratze an Mauern, die ich selber naiv und blindlings erbaut,
Habe der falschen, der blendenden Illusion hier viel zu vertraut!
[Chorus]
Labyrinth der Sekunden, die Zeit frisst mich absolut gnadenlos auf!
Ich falle ins Nichts und nehme den ständigen Absturz in Kauf!
Ich kreise um mich selbst, ein kleines, verzweifeltes schwarzes Loch,
Die Hand von O, wo bist du? Ich atme verdammte Scheiße ja noch!
[Verse 2]
Stress in den Adern, der Puls auf verfickten zweihundert, ich brenn!
Dass ich nicht durchdreh, hat mich selbst schon unendlich gewundert, ich renn!
Mehrfachreime prasseln wie Regen aus flüssigem, glühendem Blei,
Ich will die Kontrolle, ich will mich von all diesen Fesseln befreien!
Das große O sagt, ich sei ewig und grenzenlos, makellos groß,
Doch ich fühl mich winzig klein und komplett, verdammt chancenlos!
Durchgezogene Reime spiegeln mein rasendes, panisches Denken,
Niemand ist hier, der die Schritte im absoluten Chaos kann lenken!
[Chorus]
Labyrinth der Sekunden, die Zeit frisst mich absolut gnadenlos auf!
Ich falle ins Nichts und nehme den ständigen Absturz in Kauf!
Ich kreise um mich selbst, ein kleines, verzweifeltes schwarzes Loch,
Die Hand von O, wo bist du? Ich atme verdammte Scheiße ja noch!
[Bridge]
Der Asphalt brennt, die Lungen sind voll mit dem Smog der Stadt,
Ein System, das mich längst schon zu blutigem Staub zermahlen hat!
Hol mich hier raus, bevor der künstliche Druck meine Seele zerreißt,
Bevor das System meinen schreienden Geist in die Dunkelheit verweist!
[Chorus]
Labyrinth der Sekunden, die Zeit frisst mich absolut gnadenlos auf!
Ich falle ins Nichts und nehme den ständigen Absturz in Kauf!
Ich kreise um mich selbst, ein kleines, verzweifeltes schwarzes Loch,
Die Hand von O, wo bist du? Ich atme verdammte Scheiße ja noch!