Titel:
Der goldene Schnitt
Text:
[Verse 1]
Das kleine o war der harte Beginn von dem irdischen Pfad,
Ein Rädchen, das sinnlos drehte im eisernen, rostigen Rad.
Ich danke dem Schmerz für die extrem harte Lehre der Zeit,
Und spucke auf das Ego, es ist für den Tod nun bereit!
Das große O war der weite, der himmlische, schützende Raum,
Der Himmel, die Leinwand, der ewige, friedliche Traum.
Ich schenke dir dafür die Unsterblichkeit aus meiner Kraft,
Wir haben das Kunstwerk durch die Vereinigung neu erschafft!
[Chorus]
Der goldene Schnitt! Die vollkommene, heilige Form!
Das stille Auge im Zentrum vom rasenden, tosenden Sturm!
Das o und das O, im ewigen, pulsierenden Zentrum tief verankert,
Das Schiff hat am hellen Ufer des Lichts nun erfolgreich geprankert!
[Verse 2]
Die Grenzen der Haut verschwinden, ich löse mich schillernd auf,
Ich nehme den freien Fall in die Arme des Himmels in Kauf.
Die Moleküle singen, die Atome vibrieren im Gleichtakt,
Wir schließen für die Ewigkeit diesen finalen und goldenen Pakt.
Die Hand von O hat den stählernen Zirkel hier allwissend geführt,
Bis der sterbliche Geist die absolute Unendlichkeit endlich spürt!
Die Drei wird zur Eins, die irdische Mathematik kollabiert vollends,
Willkommen im puren Licht der ultimativen und ewigen Transzendenz!
[Chorus]
Der goldene Schnitt! Die vollkommene, heilige Form!
Das stille Auge im Zentrum vom rasenden, tosenden Sturm!
Das o und das O, im ewigen, pulsierenden Zentrum tief verankert,
Das Schiff hat am hellen Ufer des Lichts nun erfolgreich geprankert!
[Bridge]
Das Kunstwerk ist fertig, die leuchtenden Farben sind rein.
Kein Ich, kein Du, kein Wir, nur das leuchtende Sternenfeuer.
Geführt und gehalten von der unsichtbaren Kraft in mir.
Willkommen im endlosen Raum, willkommen, ich bin einfach O!
[Chorus]
Der goldene Schnitt! Die vollkommene, heilige Form!
Das stille Auge im Zentrum vom rasenden, tosenden Sturm!
Das o und das O, im ewigen, pulsierenden Zentrum tief verankert,
Das Schiff hat am hellen Ufer des Lichts nun erfolgreich geprankert!