Titel:
Ouvertüre der Leere
Text:
[Intro]
Am Anfang war die Leere. Ein weißes Blatt im Nichts.
Kein Oben, kein Unten. Kein Schatten, kein Licht.
Ich bin die Hand von O. Ich ziehe die Kreise.
Ich bin der Taktgeber auf dieser ewiglichen Reise.
[Verse 1]
Ich male den Kosmos, ich forme die Sphären,
Lass Galaxien blühen, um sich selbst zu verzehren.
Die Hand von O, der Architekt der Dimension,
Jeder Herzschlag, jeder Stern ist meine Kreation.
Ich formte das Gefäß, das die Leere in sich fasst,
Habe den perfekten Rhythmus an die Unendlichkeit angepasst.
Es gibt das kleine o, gefangen in der Raumzeit,
Und das große O, das schimmernde Gewand der Ewigkeit.
Ich stehe in der Mitte, einfach O, das ist mein Thron,
Ich bin die Brücke zwischen Staubkorn und der Himmelskrone.
[Pre-Chorus]
Die Bühne ist gebaut. Die Requisiten stehen bereit.
Die Fragmente der Seele im ewigen Streit.
[Chorus]
Die Hand von O, ich zeichne die Welt!
Vom subatomaren Kern bis zum schwarzen Himmelszelt.
Das kleine o sucht, das große O ruht,
In meiner Handfläche mischt sich der Geist und das Blut.
Einfach O! Der Ursprung der Kraft!
Die ordnende Hand, die das Universum erschafft!
[Verse 2]
Zweckreime fallen, wenn mein Flow das Dasein lenkt,
Ich bin die einzige Instanz, die diese Wahrheit verschenkt.
Ich betrachte die Dualität als ein notwendiges Spiel,
Die Reibung der Pole ist das unsichtbare Ziel.
Ich setze den Impuls, lass den Urknall vibrieren,
Lass das kleine o im Labyrinth der Zeit die Spur verlieren.
Nur durch den Schmerz kann das Wachstum gedeihen,
Nur durch die Fesseln kann der Geist sich befreien.
[Outro]
Das Spiel beginnt. Der Vorhang fällt. Das kleine o erwacht in seiner Welt.